Die Rolling Stones sind eine der am längsten bestehenden Rockbands. Mehr als 50 Jahre, eine respekteinflößende Leistung! Seit Ende März läuft in Nashville eine Ausstellung rund um den Mythos Rolling Stones. Bühnen-Outfits, Instrumente und zahlreiche Zeugnisse anderer Künstler gibt es dort zu entdecken.

Rolling Stones als Sammelgebiet

Neben den zahlreichen Alben der Rolling Stones gibt es eine enorme Fülle von Merchandise-Artikeln. Von Figuren über Kleidungsstücke, Tassen oder Schlüsselanhänger bis hin zu Badges… Es gibt unzählige Objekte, die das Bildnis der Stones oder ihre berühmte Zunge zieren! Für alle, die nicht die Möglichkeit haben, nach Nashville zu reisen, werden zahlreiche Objekte bei Delcampe angeboten!

Sehen wir uns den steinigen Weg dieser mythischen Band an!

Es waren einmal die Rolling Stones!

Die Geschichte der Stones beginnt 1960 mit dem Wiedersehen von Mick Jagger und Keith Richards, die als Kinder dieselbe Schule besucht hatten.

Zwei Jahre später begegnen sie Brian Jones in der Band «Blue incorporated» unter der Leitung von Ale-xis Corner. Dieser wird Brian Jones ermuntern, Mick Jagger als Sänger für die Gruppe zu gewinnen, die zu gründen er im Begriff ist und die er nach einem Stück des von ihm sehr geschätzten Muddy Waters benennen will: «Rollin’ Stone». Jagger besteht darauf, dass sein Freund Keith Richards mit dabei ist. So entsteht die Band mit den Musikern Ian Stewart und Dick Taylor. Sie nennen die Gruppe «RollingSto-nes».

Ihr erstes Konzert findet am 16. Juli 1962 im Londoner Marquee-Club statt. Eigentlich ist es eher ein kurzer Auftritt als ein Konzert, denn es besteht aus fünf Stücken, die sie dem Publikum in einer halben Stunde präsentieren! Einige Monate später verlässt Taylor die Band. Er wird durch Charlie Watts ersetzt. Etwa zur gleichen Zeit stößt Bill Wyman zur Band.

Die Stones rollen!

Der Weg der Rolling Stones nimmt eine neue Wendung, als sie einen Vertrag mit ihrem Manager Andrew Loog Oldham unterschreiben. Die Beatles und ihr Image des «idealen Schwiegersohns“ sind bereits bekannt. Um einen Gegenentwurf zu schaffen, geben sich die Rolling Stones als «Bad Boys“! Ansonsten besteht aber ein gutes Einvernehmen zwischen den beiden Bands. Nebenbei bemerkt bringen John Lennon und Paul McCartney gerade ihre zweite Single heraus.

Die Stones unterzeichnen einen Vertrag mit der Plattenfirma Decca und veröffentlichen zunächst Cover-Versionen. Nach und nach werden sie bekannt und sind ab 1964 alle Vollzeitmusiker. Am 17. April 1964 nehmen die Rolling Stones ihr erstes Album auf. Es wird das erste in einer langen Reihe sein.

Parallel zu ihrer Karriere in England und später in ganz Europa sind die Rolling Stones auch jenseits des Atlantiks erfolgreich. Sie nehmen in Europa und den USA Alben auf.

Ab Mitte der 60er Jahre ist die Band weltweit bekannt. Aus dieser Zeit stammen einige ihrer größten Erfolge. Dazu gehören «Satisfaction», «Paint it Black» oder «Jumpin’ Jack Flash», die noch heute in aller Munde sind.

Die Stones gehen auf Tournee. Allein 1966 geben Sie über 250 Konzerte.

Sex, Drugs and Rock and Roll!

Die Rolling Stones versinken im Drogensumpf. 1967 werden Mick Jagger und Keith Richards verhaftet. Das ist nur eine ihrer Eskapaden.

Die Rolling Stones drängen Brian Jones zwei Jahre später aus der Band, unter anderem, weil seine Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist: Aufgrund juristischer Probleme erhält er kein Visum mehr für die Vereinigten Staaten, außerdem hat sich seine Vorstellung von Musik verändert. Am 9. Juni 1969 steigt er aus der Gruppe aus und ertrinkt im folgenden Monat in seinem Schwimmbad. Seinen Platz wird Mick Taylor einnehmen.

Zwei Jahre später geben die Stones ein kostenloses Konzert im Hyde Park, das von rund 500.000 Fans besucht wird.

In dieser Zeit kommt das Album «Sticky Fingers“ heraus. Die legendäre Zunge, die darauf zu sehen ist, wird zum emblematischen Symbol der Stones.

 

 

Album reiht sich an Album und die Stones gehören zu den größten Rockstars. Songs wie «Brown Sugar», «Wild Horses» und «Angie» werden veröffentlicht. Währenddessen driftet Keith Richards immer weiter ab.

Er ist inzwischen heroinsüchtig…

1974 verlässt Mick Taylor die Band. Ihm folgt Ron Wood.

Keith Richards’ Sucht erschwert das Dasein der Band zusehends. Um ein Haar muss Richards für mehrere Jahre in Kanada ins Gefängnis. Mick Jagger übernimmt immer mehr die Rolle des Bandleaders. Die Beziehung zwischen den beiden Freunden aus Kindheitstagen verschlechtert sich, als Keith Richards seine Führungsposition in der Band zurück will, nachdem er die Drogen aufgegeben hat.

Bruch und Wiedervereinigung

In den 80er Jahren strebt Mick Jagger eine Solokarriere an und die Rolling Stones sind, trotz der Veröffentlichung des Albums «Dirty Work», das sich gut verkauft, nicht viel mehr als ein Name… Erst 1989 lodert das Feuer mit dem Album «Steel Wheels» und der gleichnamigen Tournee wieder auf.

In den 70er Jahre machte sich Mick Jagger bereits einen gewissen Namen als Schauspieler, aber erst ab den 80er Jahren setzte er auf eine musikalische Solokarriere, die er in den 90er Jahren zaghaft weiter verfolgt.

1993 scheidet Bill Wyman aus der Band aus. Im folgenden Jahr erscheint das Album «Voodoo Lounge», 1997 folgt «Bridges to Babylon». Ihr letztes Album, «A Bigger Bang», stammt aus dem Jahr 2001. Seitdem erschienen Best-Offs und verschiedene Livealben.

2016 besinnen sich die Rolling Stones ihrer Ursprünge und bringen ein Album mit Cover-Versionen berühmter Blues-Titel heraus.

Seit 2017 haben die Fans bei der Tournee «Stones-No Filter» die Möglichkeit, ihre Lieblingsband noch einmal auf der Bühne zu erleben.

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